Der Preis für MySpace fällt

Laut Spiegel Online will Murdoch nur noch 20 Millionen Dollar für My Space haben. Zu groß sind offensichltich die Verluste, zu hoch die Betriebskosten und zu extrem der Nutzerschwund. Noch würde man bei diesem Kaufpreis 1 Dollar pro aktivem User bezahlen. Klingt eigentlich erstmal nach einem gutem Deal. Ich denke trotz der Probleme, dass der Ausstieg übereilt ist und der Verkauf eine zu frühe Kapitulation vor Facebook. Facebook wird für Internetnutzer auf der ganzen Welt nicht die allein seeligmachende Anwendung bleiben. Irgendwann hat jeder genug vom Glücksnuss-Spam und von den ständigen Privacy-Diskussionen. Vermutlich gibt es bald wieder einen Platz neben Facebook, denn MySpace lässt viel mehr Anpassungsmöglichkeiten im eigenen Profil zu als Facebook. Das könnte bald auch für mehr User interessant sein, nicht nur für kreativgetriebene User wie es Musiker sind – die ja MySpace lieben.Mehr Freiheit bei der Profilgestaltung und in etwa die gleichen sozialen Funktionen sind durchaus positve Elemente, mit denen MySpace immer noch punkten könnte.

Veröffentlicht von

Markus Käkenmeister

Interessiert an Technologie, Politik, Psychologie. Seit 2000 beruflich im Web (Internetbranche) als Marketing Manager und Product Manager Schwerpunkt Community/Dating, Hosting, Domains, Cloud

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