Beispiele für Internet-Schmäh-Artikel

Ich will hier mal eine kleine Sammlung von Artikeln aufmachen, die sich im weitesten Sinne mit dem Thema „Web“ oder „Internet“ beschäftigen und von denen ich meine, dass entqweder mit schneller Feder geschrieben worden sind (z.B. aus Hörensagen oder Halbwissen heraus), ohne saubere Quellennennung oder Tatsachen falsch abbilden(auch unter gezielter Weglassung wichtiger Aspekte.

Vergangene Woche Woche ist mit ein Webbbashing-Artikel unter der Überschrift So stoppen Sie Facebook-Werbung mit Ihrem Namen aufgefallen, der mittels Contentsyndication auf Welt online lief.

Darin warnt der Autor in dem von Computer Bild übernommenen Artikel davor, personalisierte Anzeigen in Facebook zuzulassen, denn „damit verdient Facebook viel Geld“ und außerdem sei das „perfide“, denn der Betreffende sieht die Anzeige gar nicht. Also beschreibt er, wie man in die Privacyeinstellungen geht und dort die „soziale Reklame“ verhindert.

Formulierungen wie „viel Geld verdient“ müssten schon konkretisiert werden: Wieviel denn? Und hat man Facebook nicht gerade erst vorgeworfen, kein tragfähiges Businessmodell zu haben?

Und: Was eigentlich ist der Punkt? „Soziale Reklame“ kommt nicht zufällig zustande. Man müsste in solchen Artikeln eben auch Facebook fragen, was es sich dabei denkt, wie die Anzeigen zustanden kommen usw. Das wäre deutlich sauberer.

Veröffentlicht von

Markus Käkenmeister

Interessiert an Technologie, Politik, Psychologie. Seit 2000 beruflich im Web (Internetbranche) als Marketing Manager und Product Manager Schwerpunkt Community/Dating, Hosting, Domains, Cloud

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