Symbolbild: Geschäftsmann steht vor einer blauen Wand mit Datenvisualisierungen

Suma e.V. schreibt 5.000 Euro für Projekte und Konzeptideen aus

Suma e.V., ein in Hannover beheimateter gemeinnütziger Verein, der sich für freien Wissenzugang einsetzt, schreibt jedes Jahr einen Preis aus, mit dem Beiträge oder Arbeiten prämiert werden, die sich mit Informationskultur im weitesten Sinne beschäftigen. Den Projektträgern oder Initiatoren winkt ein Geldpreis von insgesamt 5.000 Euro. In diesem Jahr geht es um die Frage, wie das Web von Morgen aussehen soll.

Der Schwerpunkt der Preisvergabe hat jedes Jahr einen etwas anderen Fokus. 2014 suchte der Suma, der auch die bekannte Metasuchmaschine Metager betreibt,  „Wege aus der Überwachungskatastrophe“. Der erste Preis ging an das Freenet Projekt, ein Peer-to-Peer-Netzwerk.

In diesem Jahr sucht der  Verein Antworten auf gleich vier Fragen unter der Leitidee Wege ins Web von Morgen zu finden, jenseits allmächtiger Provider und ohnmächtiger User.

Prinzipiell kann jeder ein entsprechendes Projekt vorschlagen und eine kurze Beschreibung samt Begründung per E-Mail einreichen. Prämiert werden allerdings grundsätzlich die Projekte selbst.  Einsendeschluß ist der 15.12.2015. Die zu kontaktierende E-Mailadresse lautet: awards@suma-ev.de. Die Website für die Awards lautet suma-awards.de.

Future of the net

Gefragt sind in dieser Kategorie zum Beispiel Einschätzungen von Ökonomen, Philosophen, Sozialwissenschaftlern wie proaktives Handeln für unser zukünftiges digitales Dasein aussehen könnte. Gefragt sind Visionen unserer  digitalen Zukunft.

One Click for Security

Nach Einschätzung vieler Experten ist die Sicherheit in der digitalen Kommunikation ist zurzeit noch zu umständlich in der Handhabung.  Daher stellt sich die Frage, wie Anwendung helfen können, die Sicherheit im Netz einfacher zugänglich zu machen?

Autonomy in the World Wide Net

Alle sammeln Daten: Webseiten- und Dienstebetreiber sowieso, Werbenetzwerke, aber auch Autos, Ladenbesitzer, Energieversorger, Smartphones, Smartwatches. Das Prinzip: Personenbezogene Daten gegen Dienstleistung, aber wem gehören diese Daten denn eigentlich?

Auch dieses Aspekts und dieser Fragestellung widmet sich der Suma Award: Wie kann die Daten-Autonomie des Individuums gestärkt werden? Wie können die notwendigen Daten für digitale Kommunikation minimiert werden?

Social Impact, driven by the net:

Wie kann die soziale Verantwortung bei Nutzung des Internets gestärkt werden?

Der Suma e.V. verleiht seinen Award inzwischen zum achten Mal.  Diesmal werden sogar drei Preise ausgelobt. Der erste Preis ist mit 3.000 Euro dotiert, der zweite mit 1.500,-EUR und für dem nach Jurymeinung drittbeste Projekt winken 500 Euro. Gestiftet wird das Preisgeld vom Suma e.V. und dem Unternehmen RevEx db one GmbH.

Die Preisträger können ihr Projekt Anfang März 2016 anlässlich des SUMA Kongress in Hamburg präsentieren.

Veröffentlicht von

Markus Käkenmeister

Interessiert an Technologie, Politik, Psychologie. Seit 2000 beruflich im Web (Internetbranche) als Marketing Manager und Product Manager Schwerpunkt Community/Dating, Hosting, Domains, Cloud

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