Foto mit Smartphone und App, Quelle Unplash, Creative Commons Zero

App Deeplinking

Ein aktuell wichtiges Momentum für mobile Apps ist offensichtlich derzeit Deep Linking. Bisher ist es ja oft so, dass die Apps, die man sich auf das Smartphone lädt, alle nebeneinander stehen. Das ist zum einen ein ökonomischer Vorteil, da man als App-Anbieter den User „besitzt“, seine volle Aufmerksamkeit hat und alle Interaktionen abgreifen kann, andererseits stößt die App an sich aus Nutzersicht dann schnell an die Grenzen.

Inseln verbinden

Natürlich kann man Links zum Webbrowser anbieten, aber es ist bisher schwer möglich, gezielt Funktionen aus einer App in einer anderen App anzustoßen, Daten zu übergeben und Authentifizierungen durchzuführen. Das ist wichtig, um die vielen kleinen Inseln zu verbinden, etwas, was im Web kein Problem ist. Es gibt einen Standard dafür.

Ziel: Nutzererfahrung und Monetarisierung verbessern

Hat ein Service irgendwo Schnittstellen, in Form von APIs etwa, kann man so etwas realisieren. Eine schöne Nutzererfahrung bekommt man damit aber nicht gut hin. Wichtig ist so etwas für Sales oder schnelle Registrierungen, die man aus einer App heraus für einen anderen Dienst anbieten will und in so fern auch für die Monetarisierung wichtig.
Schemazeichnung Deeplink im Vergleich zu Standardverlinkung in mobilen Apps
Von Mobile App zu Mobile App: Mit (links) und ohne (rechts) Deeplink .

Pinterest und URX

Ein paar Startups, die wohl jetzt alle der Reihe nach aufgekauft werden, beschäftigen sich mit dieser Thematik. Einer dieser Firmen ist Deeplink.me, eine andere heißt URX und redet gerade mit Pinterest (laut recode.net).

Veröffentlicht von

Markus Käkenmeister

Interessiert an Technologie, Politik, Psychologie. Seit 2000 beruflich im Web (Internetbranche) als Marketing Manager und Product Manager Schwerpunkt Community/Dating, Hosting, Domains, Cloud

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