Cybersecurity Chief der NASA befürchtet Hacks via Weltraum

Jeanette Hanna-Ruiz, ihres Zeichens Chief Information Security Officer bei der amerikanischen Weltraumbehörde, befürchtet, dass aufgrund langlebiger Satelliten und fortschreitender technischer Entwicklung Informationssystem der NASA über die Kommunikation zwischen Erdstationen und Weltallangegriffen werden könnten. Das wäre ein neuer Angriffsvektor für Cyberattacken.

Nicht auszuschließen, dass diese Daten, die 65 aktiven Satelliten nach Hause funken, interessante Ziele sein könnten – für Statten oder auch private Unternehmen.

Die alten Satelliten wie Swift oder Fermi, deren Lebensdauer sich als länger erwiesen hat als ursprünglich geplant war, liefern immer noch wertvolles Material, verfügen aber nicht über heute übliche Schutzvorkehrungen zur Sicherung der Kommunikation, weil man sichere Verschlüsselungen während der Entwicklung und des Baus der Satelliten nicht zur Verfügung hatte.

Durchaus vorstellbar, dass man sich wie ein „Man in the Middle“ in die Kommunikation einklinken kann, nicht nur, um Daten abzufangen und mitzuhören, sondern auch, um umgekehrt Kontrollen über die Satelliten zu übernehmen. Nachdem diese Satelliten nun nicht nachgerüstet werden können, bliebt nur, Cybersichertext im Design zu berücksichtigen.

 

Cybersecurity at the National Aeronautics and Space Administration extends from maintaining email systems at the agency’s Washington headquarters to guarding U.S. networks in Russia, where Americans serve on crews working with the International Space Station. Read More

Quelle: Outer-Space Hacking a Top Concern for NASA’s Cybersecurity Chief

Veröffentlicht von

Markus Käkenmeister

Interessiert an Technologie, Politik, Psychologie. Seit 2000 beruflich im Web (Internetbranche) als Marketing Manager und Product Manager Schwerpunkt Community/Dating, Hosting, Domains, Cloud

Kommentar verfassen