DreamHost soll die Daten von Trump-Kritikern herausgeben

Das US-Justizministerium möchte, dass der Hosting-Provider DreamHost Millionen an Nutzerdaten herausgibt.

Angefragt sind die Daten von Trump-Kritikern, die die bei DreamHost untergebrachte Seite disruptj20.org besucht haben.

Mit Hilfe dieser Seite wurden Anti-Trump-Proteste anlässlich der Inauguration von Trump als neuer US-Präsident organisiert.

Die Electronic Frontier Foundation hat sich eingeschaltet und in einem Blogbeitrag geschrieben, dass dieses Ansinnen ohne plausible Begründung gegen den Vierten Zusatzartikel zur US-Verfassung verstoße (Schutz vor staatlichen Übergriffen).

The Webhost Industry Review berichtet:
https://www.thewhir.com/web-hosting-news/dreamhost-fights-to-limit-doj-request-for-website-visitor-information

Hier ist der Fall auch im Blog des Unternehmens dargestellt:
https://www.dreamhost.com/blog/dreamhost-goes-washington/

Darüber reden wir auch in Podcast-Episode 12: Menschen|Medien|Technologie

Veröffentlicht von

Markus Käkenmeister

Interessiert an Technologie, Politik, Psychologie. Seit 2000 beruflich im Web (Internetbranche) als Marketing Manager und Product Manager Schwerpunkt Community/Dating, Hosting, Domains, Cloud

Kommentar verfassen