PricewaterhouseCoopers will Domain-Whois für Rechteinhaber, Anwälte und Strafverfolger realisieren

Domain Whois Daten Zugang wegen DSGVO begrenzt

Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers hat unter der Bezeichnung „TieredAccess“-Platform einen Dienst vorgestellt, mit dem nicht-öffentliche Domaininhaberdaten von einem eingeschränkten Kreis an Personen und Institutionen abgerufen werden können.

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.com Domains für €5,41 im Jahr

Namecheap bietet zur Zeit die Registrierung von Domainnamen für umgerechnet 5,41 Euro pro Jahr an (5,88 US-Dollar/Jahr). Voraussetzung ist, man ist Neukunde bei namecheap und nutzt den Promocode DOMAINSAVE19. Hier geht’s  zum Angebot  (Affiliatelink). Die Promoaktion läuft noch bis 10.Juni 2019.

In Deutschland ist die Darstellung des Preises pro Monat üblich. So lägen die monatlichen Kosten bei etwa 0,45 Euro. Bei hiesigen Domainregistraren liegen die Preise für .com-Domains um 1,69 Euro im Monat (checkdomain) oder 1,58 Euro im Monat (United Domains).

Für kommerziell ausgerichtete Websites, insbesondere auch solche, die internationale Zielgruppen adressieren, gilt die Domainendung .com nach wie vor als „Gold Standard“. Unter keiner anderen Top Level Domain sind mehr Domainnamen registriert. Laut Domain Name Brief Q4 2018 (PDF) waren zum Jahreswechsel 139 Millionen .com-Domains registriert.

Top Level DomainAnzahl Registrierungen
.com139,0 Mio
.cn (China) 22,7 Mio
.tk (Tokelau) 21,5 Mio
.de (Deutschland) 16,2 Mio
.net 14,0 Mio

Quelle: Verisign

Namecheap ist ein amerikanischer Anbieter und Hostingprovider mit Sitz in Kalifornien und Arizona (USA). Nach eigenen Angaben verwaltet namecheak mehr als 10 Millionen Domainregistrierungen.

Welchen Wert können Domainnamen haben?

Angesichts der Entwicklungen im Bereich der Smartphone-Apps und der wachsenden Bedeutung von Social Media, stellt sich natürlich die Frage, ob denn Domainnamen heute noch eine solche Bedeutung haben wie in den frühen 2000er Jahren. Auch wenn man das „Internet of Things“ (IoT) betrachtet, dann könnte man zu der Auffassung kommen, dass man eigentlich keine eigenen Domains auf der zweiten Ebene mehr braucht und weder Geld noch allzu viele Zeit investieren müsste.

Tatsächlich beobachtet man, dass die Registrierzahlen nicht mehr in der Art und Weise ansteigen wie dies seinerzeit der Fall war. Die Wachstumskurve hat sich abgeflacht und ist teilweise nun in einen leichten (sehr leichten) Sinkflug übergegangen. Ist die Zeit wertvoller Domainnamen also vorbei?

Ich denke, darin stecken zwei Fehlannahmen.

Gerade im Bereich der Maschine-zu-Maschine-Kommunikation (eben IoT) ist es auch für Menschen wichtig, zu sehen, woher der Datenstrom kommt. Ein sprechender Name als Hostname und als Domain ist auf jeden Fall von Vorteil. Das gilt auch dann, wenn Links ausgetauscht werden, zum Beispiel um Media-Elemente zu teilen.

Zum anderen scheinen auch Konversionen auf Websites besser zu funktionieren, wenn es eine Passung zwischen Thema (Produkt) und Domainnamen gibt. Nicht umsonst werden für gezielte Domainnamen hohe Preise geboten. So berichtet der chinesische Zweitmarkt-Domainhändler guta.com Domaintransfers von mehren zehntausend bis hunderttausend US-Dollar:

crete.com $ 105.000
california.com$ 3.000.000
boot.com$ 70,000

Ein großer Schritt für .tech

nTLD .tech

Man hat den Eindruck, niemand mag die neuen Top Level Domains so richtig: Viele Dotbrand-Domain-Anwärter treten vom Antrag zurück, User sind skeptisch gegenüber Domains mit neuen Endungen und Marketingleute vermuten, dass man Domains unter einer nTLD überhaupt nicht als Webadresse erkennt, wenn man diese irgendwo hin schreibt.

Einer der bekanntesten Marketing-Gurus in den USA setzt dennoch mit einem neuen Vorhaben gezielt auf eine neue Top Level Domain: Hollywood.tech.

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ICANN geht davon aus, dass innerhalb des nächsten Jahres 750 Domain-Registrare verschwinden

Domain namen

Bei der ICANN sind aktuell 2.998 Registrare vermerkt – nicht zu verwechseln mit Registries, die einzelne oder mehrere Top Level Domains betreiben. Registrare übernehmen im Kundenauftrag die Registrierung von Domainnamen und kümmern sich um die formellen und rechtlichen Anforderungen.

Bei der Planung des Finanzjahrs 2018 geht die ICANN davon aus, dass pro Quartal 250 von diesen Registraren ihre Geschäftstätigkeit einstellen. Über diese Schätzung berichtet Domain Incite und The Circle.Dabei müsse man berücksichtigen, dass sich diese große Zahl von 2.998 Registraren auf 400 „Registrar-Families“ zurückführen lässt. Domainexperte Kevin Murphy vermutet zudem, dass es weltweit vielleicht drei große Unternehmen, die hinter diesen 400 Einheiten stehen, die alleine zwei Drittel des Geschäfts abwickeln, nämlich Web.com mit Namejet und SnapNames, Pheenix sowie TurnCommerce mit DropCatch.com. Auch in diesem Teil der Branche waren Konzentrationswellen zu beobachten.

Im Domaingeschäft geht es um Zeit. Wird eine Domain de-registriert, aus welchen Gründen auch immer, geht es um Millisekunden, die bleiben, um sie schnell wegzuschnappen und diese zum Teil später für einen hohen Preis weiterzuverkaufen. Je mehr Domaindaten man unter Kontrolle hat und frei werdende Domains findet und je schneller man reagieren kann, desto größer der Vorteil. Drop-Catching nennt man das.

Bekannt geworden ist die Zahl wohl während des jüngsten ICANN-Meetings in Südafrika. Die Akkreditierungskosten, die die ICANN für die Registrare erhebt, betragen 4.000 US-Dollar.

Seltenheitswert: .com-Emoji-Domain für 3.400 Euro gehandelt

Von wegen, Emoji-Domains bringen’s nicht: Domaincite.com meldet den Transfer einer angeblich 16 Jahre alten Emoji-Domain unter .com für 3.400 Euro über Sedo.

Es handelt sich den Domainnamen xn--v4h.com, der als Bild das Peacezeichen darstellt. Angesichts der Seltenheit und des angeblichen Alters der Domain erscheint der Preis sehr, sehr günstig.

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Auch Tucows vertreibt keine neuen Top Level Domains von Uniregistry mehr 

Uniregistry hat die Preise zur Registrierung und Verlängerung von neuen Top Level Domains drastisch erhöht - Auch Tucows wirft einige Domains aus dem Angebot

Tucows gehört zu den größten Domainregistraren und betreibt mit OpenSRS ein Resellerprogramm. In den vergangenen Tagen erhielten die Reseller die Mitteilung, dass neue Top Level Domains mit den Endungen .audio, .juegos, .diet, .hiphop, flowers, .guitars, .hosting, .property und .blackfriday nicht mehr im Angebot sein werden. Andere Top Level Domains der Uniregistry, bei denen die jüngsten Preiserhöhungen nicht so drastisch ausgefallen sind, bleiben im Angebot. Ein Blogbeitrag auf opensrs.com thematisiert diesen Vorgang ebenfalls. Grund ist die Preispolitik der Registry.

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Pirate Bay Gründer launcht Domainregistrierservice mit weitgehendem Datenschutz 

StartSeite Screenshot Njalla

Njalla ist der Name eines neuen Privacy-Services für Domainnamen mit Sitz in der Karibik, genauer auf Nevis Island, Teil des föderalen Inselstaats St. Kitts und Nevis.

Njalla ist Reseller von Tucows und nutzt den OpenSRS-Service. Der versprochene Datenschutzaspekt wird dadurch hergestellt, dass die Domains alle auf den Namen der Firma registriert werden und nicht wie üblich auf den Namen des eigentlichen Nutzers. Dabei will Njalla offenbar das Prinzip Zero knowledge nutzen: Auch die Registrierung am Service ist alleine mit E-Mailadresse oder XMPP-Adresse (Jabber) möglich. Bezahlt wird per Bitcoin oder PayPal. URL ist https://njal.la/ oder auch via Tornetzwerk njalladnspotetti.onion

Die Preise liegen, je nach Top Level Domain bei 15 Euro (z.B. .com, .eu), 30 Euro (z.B. .schule, .technolgy), 45 Euro (z.B. .haus, .cafe, .team) und 60 Euro (z.B. .design, .hamburg, .restaurant).

Quelle: Pirate Bay founder launches piracy-friendly domain privacy service | Domain Incite – Domain Name Industry News, Analysis & Opinion