Wie viele Leute hören eine Podcast-Episode?

Oft habe ich den Eindruck, Podcast-Produzenten wissen einfach nicht, wie viele Leute ihre Episoden hören. Sehr grob werden da Hörerzahlen in den Raum geworfen. Manchmal bescheidet man sich mit 3.500 bis 10.000 Hörern pro Episode, gern fallen aber auch mal Werte um 150.000.

Diese Zahlen dürften auf Schätzungen und Hochrechnungen bemühen. Hat man Zugriff auf einen Webserver und hostet die Audiodateien da, hat man in der Regel  auch Zugang zu den Protokolldateien, den Logfiles. Diese kann man gezielt auswerten, um die Abfrageanzahl pro Datei zu ermitteln. Excel oder andere Analysetools leisten hier wertvolle Hilfe. Wir versuchen das mal mit Excel.

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Oakley Capital übernimmt Servermanagement-Tool Plesk

Plesk an Investmentfirma verkauft

Plesk ist ein weit verbreitetes grafisches Servermanagementsystem und wird von vielen Hostern als Oberfläche verwendet. Anfang Mai 2017 teilt Plesk nun mit, dass die Investmentfirma Oakley Capital Plesk für 105 Millionen US-Dollar übernimmt. CEO Nils Hueneke peilt eine neue Marschrichtung an und schreibt im Blogbeitrag:

Plesk will now expand beyond traditional web hosting into the hyperscale cloud

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Gefährlich: Die meisten Websites nutzen eine alte PHP-Version

PHP hat mittlerweile eine lange Geschichte. Die aktuellste Variante ist PHP 7.0. Ein PHP 6 gab es nicht.

Gefühlt dominiert PHP als serverseitig interpretierte und ausgeführte Skriptsprache das Web, vor Java, Python und anderen. Zu diesem Ergebnis kommt auch W3Techs, ein Analyseunternehmen, das auf Basis von zehn Millionen Websites versucht zu ermitteln, wie die Technologien verteilt sind.

w3techs serverside Languges November 2016
Die Schätzung von W3Techs, basierend auf einer Analyse von 10 Millionen Websites aus dem Alexa-Ranking zeigt, dass im Web die Skriptsprache PHP sehr deutlich dominiert.

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Jelastic kooperiert intensiver mit ProfitBricks

Wie es in im Blog von Jelastic heißt, vertieft sich die Kooperation mit ProfitBricks aus Berlin.

Mit Jelastic lassen sich viele Server unter einer Plattform heraus konfigurieren und verwalten, egal ob diese bei AWS, Azure oder anderen Cloud-Anbietern stehen. Das ermöglicht eine schnelle Bereitstellung und einfache Skalierung weltweit. Im Zuge der Kooperation können Kunden nun auch die Serverangebote von ProfitBricks einbinden. Profit Bricks gehört zur United Internet Gruppe (wie auch 1&1 SE).

Muss man Linux beherrschen, um einen Server zu betreiben?

DDoS und Versuche, Server als Bots zu übernehmen sind keine selten beobachteten Hackingversuche mehr, sondern Geschäftsmodelle. Wer einen eigenen Server betreibt, sollte sich sehr zeitnah um Updates und Patches zeitnah kümmern.

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Komponenten updaten, so ganz ohne Tools? Wer will das schon noch.

Tatstaur schmutzig Update Button

Wir alle, die Open Source Software auf einem mit dem Internet verbundenen Server einsetzen (wie etwa WordPress), kennen den technischen Druck, der immer wieder Updates erforderlich macht. Es vergeht kaum ein Tag, an dem WordPress oder eines der ständig mehr werdenden Plugins nicht nach einem Update schreit. Treiber sind neben tatsächlichen Innovationen und neuen Features oft Sicherheitsaspekte durch neu entdeckte Lücken und Schwächen im Code der Anwendungen.

Das setzt sich „unter der Haube“ fort: Auch Betriebssysteme, Webserversoftware oder Module wie PHP entwickeln sich weiter, selten in einer Roadmap aufeinander abgestimmt. Derzeit scheint mit Ubuntu als Linuxvariante für Server sehr in Mode zu sein. Das galt aber auch schon mal für Debian oder CentOS.

Im Bereich Managed Hosting (klassisches Webhosting oder Managed Server)  reicht es, wenn man sich um die Anwendung kümmert. Im Serverbereich wird das Updaten diffiziler und zeitaufwändiger. Gut, dass es einige Tools gibt, mit den man sich das Leben etwas erleichtern kann. Arbeit macht das trotzdem.

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App Deeplinking

Foto mit Smartphone und App, Quelle Unplash, Creative Commons Zero
Ein aktuell wichtiges Momentum für mobile Apps ist offensichtlich derzeit Deep Linking. Bisher ist es ja oft so, dass die Apps, die man sich auf das Smartphone lädt, alle nebeneinander stehen. Das ist zum einen ein ökonomischer Vorteil, da man als App-Anbieter den User „besitzt“, seine volle Aufmerksamkeit hat und alle Interaktionen abgreifen kann, andererseits stößt die App an sich aus Nutzersicht dann schnell an die Grenzen.

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Neue Versionen der Content Management Systeme Typo3 und Neos erschienen

generate great content - Screenshot von Neos 2.0

In den letzten Wochen sind neue Versionen von Typo3 und Neos entstanden, das von Typo3 ursprünglich abstammt.

Typo3 liegt jetzt in Version 7.4 vor, von Neos gibt es nun die Version 2.0. Beide haben noch ein wenig DNA gemeinsam.

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Facebook bringt die Foto-App „Moments“

Nun bringt auch Facebook eine App, die sich auf Fotos stützt und „Momente“ kreieren möchte. Ähnliche Konzepte gibt es in den Fotoapps von Apple (dort heißen die Momente „Ereignisse“) und im neuen Google Fotos. Dort sind die Fotos in „Alben“ organisiert, doch die automatisch erzeugten Sammlungen haben ähnlichen Charakter.

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