Menschen|Medien|Technologie Podcast – jetzt auch auf Stitcher

Unser bisheriger Hauptverbreitungsweg war iTunes und die IOS-Podcast-App sowie die eigene Website unter https://markusserver.cloud/podcasts mit dem PodcastGenerator.

Die Quellen bleiben natürlich weiter bestehen. Zustätzlich gibt es den Menschen|Medien|Technologie Podcast künftig auch immer bei Stitcher.

Die Stitcher-App gibt es für IOS und für Android.

Listen to Stitcher

Stitcher hostet 650.000 Podcats und hat acht Millionen registrierte User. Die Firma wurde 2008 gegründet und 2014 von Deezer gekauft.

Für 4,5 Millionen Dollar hat im Juni 2017 die börsennotierte Scripps den Service Stitcher übernommen.

Das Medienunternehmen Scripps ist in den USA der größte Eigentümer unabhängiger TV-Stationen (33 Sender in 24 Märkten) und erreicht etwa 20 Prozent aller Haushalte. Zum Portfolio gehören auch 34 Radiostationen in acht Märkten. Zu Scripps gehört ach der Podcast-Produzent und Vermarkter Midroll-Media, dem Stitcher mit Sitz in San Francisco nun angeschlossen ist.

ICANN geht davon aus, dass innerhalb des nächsten Jahres 750 Domain-Registrare verschwinden

Domain namen

Bei der ICANN sind aktuell 2.998 Registrare vermerkt – nicht zu verwechseln mit Registries, die einzelne oder mehrere Top Level Domains betreiben. Registrare übernehmen im Kundenauftrag die Registrierung von Domainnamen und kümmern sich um die formellen und rechtlichen Anforderungen.

Bei der Planung des Finanzjahrs 2018 geht die ICANN davon aus, dass pro Quartal 250 von diesen Registraren ihre Geschäftstätigkeit einstellen. Über diese Schätzung berichtet Domain Incite und The Circle.Dabei müsse man berücksichtigen, dass sich diese große Zahl von 2.998 Registraren auf 400 „Registrar-Families“ zurückführen lässt. Domainexperte Kevin Murphy vermutet zudem, dass es weltweit vielleicht drei große Unternehmen, die hinter diesen 400 Einheiten stehen, die alleine zwei Drittel des Geschäfts abwickeln, nämlich Web.com mit Namejet und SnapNames, Pheenix sowie TurnCommerce mit DropCatch.com. Auch in diesem Teil der Branche waren Konzentrationswellen zu beobachten.

Im Domaingeschäft geht es um Zeit. Wird eine Domain de-registriert, aus welchen Gründen auch immer, geht es um Millisekunden, die bleiben, um sie schnell wegzuschnappen und diese zum Teil später für einen hohen Preis weiterzuverkaufen. Je mehr Domaindaten man unter Kontrolle hat und frei werdende Domains findet und je schneller man reagieren kann, desto größer der Vorteil. Drop-Catching nennt man das.

Bekannt geworden ist die Zahl wohl während des jüngsten ICANN-Meetings in Südafrika. Die Akkreditierungskosten, die die ICANN für die Registrare erhebt, betragen 4.000 US-Dollar.

AWS rollt Lightsail in weitere Regionen aus

AWS stellt Lightsail in weiteren Regionen bereit

Amazon erweitert das 2016 gestartete Produktangebot Lightsail auf weitere Regionen. Bei Lightsail handelt es sich um virtuelle Server, die ab 5 Dollar im Monat betrieben werden können. Damit tritt Lightsail, mit dem sich AWS an Entwickler richtet, die schnell ein Projekt starten wollen, in direkte Konkurrenz zu etablierten VPS-Anbietern. Dieses Produkt ist ein deutlicher Angriff auf die Geschäftsmodelle von Vultr, Digital Ocean oder auch 1&1. Die typischen Nutzungsszenarien von Lightsail werden aktuell zum Teil auch durch etablierte Webhosting-Anbieter bedient. „AWS rollt Lightsail in weitere Regionen aus“ weiterlesen

Auch Tucows vertreibt keine neuen Top Level Domains von Uniregistry mehr 

Uniregistry hat die Preise zur Registrierung und Verlängerung von neuen Top Level Domains drastisch erhöht - Auch Tucows wirft einige Domains aus dem Angebot

Tucows gehört zu den größten Domainregistraren und betreibt mit OpenSRS ein Resellerprogramm. In den vergangenen Tagen erhielten die Reseller die Mitteilung, dass neue Top Level Domains mit den Endungen .audio, .juegos, .diet, .hiphop, flowers, .guitars, .hosting, .property und .blackfriday nicht mehr im Angebot sein werden. Andere Top Level Domains der Uniregistry, bei denen die jüngsten Preiserhöhungen nicht so drastisch ausgefallen sind, bleiben im Angebot. Ein Blogbeitrag auf opensrs.com thematisiert diesen Vorgang ebenfalls. Grund ist die Preispolitik der Registry.

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Angriff auf Routing-Dienstleister: In Frankreich fielen viele Webseiten aus

Ein Angriff auf den französischen Internetdienstleister Cedexis sorgte dafür, dass am 10.Mai 2017 einige bedeutende Sites nicht erreichbar waren, so nextimpact.com. Dabei handelte es sich auch häufig besuchte Mediensites wie die von Le Monde, L’Équipe oder Le Parisien, deren Webseiten schwer bis gar nicht aufgerufen werden konnten.

Dass es sich um eine DDoS-Attacke handelte, wurde später auch bestätigt. Downtimes mit ähnlicher Ursache gab es vor einiger Zeit als DynDNS angegriffen worden ist.

Cedexis ist ein Dienstleister für Routingaufgaben sowie Trafficmanagement und bietet auch ein Monitoring-Tool an, mit dem sich die Performance von Public-Cloud-Diensten vergleichen lässt (Cedexis Radar). Unter http://live.cedexis.com/ gibt es eine offene und nett anzusehende Liveansicht.

 

In The Air Tonight: Phil Collins glaubt an das UKCloud-Geschäft

ukcloud phil collins investor

UKCloud ist ein Public-Cloud-Dienstleistungsangebot in Groß Britannien, das vorrangig für Kunden aus dem öffentlichen Sektor zugänglich ist. Jetzt wurde bekannt, dass sich unter den Investoren des Unternehmens einige bekannte britische Musik- und Sportstars befinden. The Register berichtet von Phil Collins („In the Air Tonight“) und anderen Mitgliedern seiner Band Genesis. Genannt werden auch die Tennisspieler Andy Murray und Timmy Henman.

Eine aktuelle Initiative bei UKCloud ist der Service UKHealth, in der einige Dienste für das Gesundheitswesen gebündelt sind. Marktbeobachter gehen davon aus, dass dahinter die Brexit-kompatible Idee steckt, nichtbritische Unternehmen wie Microsoft oder AWS ein Stück weit bei der Verteilung des großen Cloud-Kuchens zurückzudrängen.

Oakley Capital übernimmt Servermanagement-Tool Plesk

Plesk an Investmentfirma verkauft

Plesk ist ein weit verbreitetes grafisches Servermanagementsystem und wird von vielen Hostern als Oberfläche verwendet. Anfang Mai 2017 teilt Plesk nun mit, dass die Investmentfirma Oakley Capital Plesk für 105 Millionen US-Dollar übernimmt. CEO Nils Hueneke peilt eine neue Marschrichtung an und schreibt im Blogbeitrag:

Plesk will now expand beyond traditional web hosting into the hyperscale cloud

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