Bitnami gehört jetzt VMWare

Bitnami gekauft von VMWare

VMWare ist einer der wichtigsten Produzenten von Servervirtualisierungslösungen. Mit dem für private Nutzung kostenlosen Workstation Player kann man neben dem eigentlichen Betriebssystem auf dem Desktop oder Notebook weitere Systeme ausführen.

Bitnami wiederum stellt komplette Stapel aus Serverbetriebssystem- und Anwendungssoftware bereit, die man in vielen Cloud-Umgebungen direkt zum Einsatz bringen kann. Man erspart sich so das zeitraubende und manchmal mühevolle Aufsetzen einer oder mehrerer Server, wenn es darum geht, Standardanwendungen zu installieren.  

Bitnami hat nach Investoren gesucht, um zu wachsen und mit VMware einen Käufer gefunden.

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Upcloud jetzt mit standardmäßig 1 Gbps Anbindung

Der finnische Cloud-Provider Upcloud Network stellt nun für virtuelle Maschinen standardmäßig eine Bandbreite von 1Gbps für die Anbindung ans globale Netz zur Verfügung.

Bisher war dies für Kunden als Option möglich. Nun ist jeder Server auch nach außen hin so schnell angebunden wie im internen Netz.

WHMCS Modul verfügbar – eigene Hostingdienste mit Upcloud-Infrastruktur anbieten

Mit WHMCS kann man Webhosting-Dienste anbietet. Das lässt sich nun auch mit Upcloud einfacher realisieren. Seit kurzem gibt es ein WHMCS-Modul unter einer Open-Source-Lizenz, das auf Github verfügbar ist. Eine Anleitung, wie das WHMCS-Modul auf Upcloud zu integrieren ist, um Hosting-Pakete einzurichten und anbieten zu können, liegt bei.

Upcloud kostenlos testen

WordPress Hosting – wer braucht das?

WordPress ist, glaubt man einschlägigen Untersuchungen, das beliebteste Content Management System, zumindest im Open-Source-Bereich. Mehr als 30 Prozent aller Websites sollen damit betrieben werden, Tendenz steigend (Quelle: w3techs.com).

Einige Hostingprovider haben diesen Trend aufgegriffen und bieten Produkte wie “Manged Hosting für WordPress” oder “WordPress-Hosting” an. Was steckt dahinter? Für wen sind solche Produkte interessant und was bekommt man als Kunde dafür an Mehrwert?

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Plesk oder Webmin?

Plesk ist so weit verbreitet, dass dieses graphische Administrationstool fast schon als Standard gilt. Viele Betreiber von Servern, die zur Bereitstellung von Websites oder anderen Webanwendungen eingesetzt werden, nutzen Plesk zur Administration, weil sich viele Administrationsaufgaben damit schneller oder effizienter erledigen lassen als per Konsole.  

Admin-Tool Plesk für eigene Server: Bei vielen Providern oft nur als zusätzliche Lizenz

[su_label]Bild von Colossus Cloud auf Pixabay[/su_label]

Inzwischen gibt es drei Versionen der aktuellen Version 17 (“Onyx”) von Plesk. Scheinbar hat sich auch die Lizenz- und Vertriebspolitik geändert. Bei vielen Hosting- und Cloudserviceprovidern kostet die Plesk-Lizenz nun extra. Es gibt aber Ausnahmen und einige Tarife, in denen Plesk nach wie vor enthalten ist.

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Die neue Produktwelt bei 1&1 Ionos

Die Website 1&1 Ionos neu besucht

Vor einiger Zeit hat sich die Business-Application-Sparte bei 1&1 von United Internet in Ionos umbenannt. Hinter 1&1 Ionos (Affiliatelink) wie es in der Außendarstellung aktuell heißt, steckt die Webhosting- und Servermietsparte von 1&1. Erklärtermaßen will das Unternehmen in Montabaur und Karlsruhe weiter wachsen und einen eigenen Zugang zum Kapitalmarkt haben, wie der Vorstand schon vor einiger Zeit verlauten ließ.

Zwar ist die Optik der Webseiten immer noch stark im typischen und gewohnten blau-weiß gehalten, doch der Auftritt wurde etwas symbollastiger, weniger farbig, weniger knallig. Mit der Integration des bis dato startupmäßig geführten in Berlin ansässigen Unternehmens Profitbricks wurde 1&1 als Ionos nun zum vertikal und horizontal integrierten Cloud-Provider, der seinen Heimatmarkt in Deutschland und Europa hat, aber auch in den USA Wachstumsambitionen zeigte. Es gibt Ionos-Datacenter in den USA, der größere Teil an Serverkapazitäten dürfte aber immer noch in Deutschland beheimatet sein. Der traditionsreiche Webhoster Strato bleibt als Marke offenbar noch eigenständig.

[su_highlight background=”#ececec” color=”#838383″]Hinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliatelinks. [/su_highlight]

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UpCloud – ein erster Blick auf den Public-Cloud-Anbieter aus Finnland

Amazon AWS, Microsoft Azure, Alibaba, Google Cloud, IBM Cloud gehören zu den größten Anbietern der Cloud-Branche. Doch daneben gibt es interessante Alternativen wie Linode, Vultr, Digital Ocean. Eine weitere Möglichkeit, in die Cloud zu gehen, bietet das finnische Unternehmen UpCloud. In diesem Beitrag werfen wir einen ersten Blick auf das Angebot.

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Amazon Web Services (AWS) Re:Invent

Amazon Web Services (AWS) stellte 2018 viele Neuerungen vor. Re:Invent hieß das Präsentations-Event. Es hat stattgefunden in Las Vegas und wurde auch im Web übertragen. Etwa 100.000 Leute sollen online zugesehen haben.

Die Strategie bei AWS scheint zu sein, für drei Zielgruppen Produkte und Services anzubieten: Programmierer und Entwickler – Nerds im besten Wortsinn – bekommen mit IaaS und Frameworks die technologische Basis für ihre Arbeit. Damit konsolidiert AWS die Vorherrschaft im Cloudbereich. 

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Trendumkehr nach 16 Millionen registrierten .de Domains

Anfang 1994 zählte die Vergabestelle für Domainnamen unter der deutschen Länder-Top-Level-Domain, die Denic, ganze 1.123 Registrierungen. Das änderte sich schnell: Besonders Mitte 1995 und später noch einmal, so um 1998 bis 2000 wuchs die Zahl sehr schnell an. September/Oktober 1999 waren über eine Million Domainnamen unter .de registriert. Seitdem setzte sich das Wachstum fort. Mai/Juni 2006 war die Zehn-Millionen-Grenze überschritten (Quelle: Denic).

Rückläufige .de Domainregistrierzahlen
Frühjahr/Sommer 2018: Zum ersten Mal ist die Anzahl registrierter .de Domains rückläufig.

Zwar verlangsamte sich das Wachstum, doch von einigen Ausnahmen abgesehen, waren von Monat zu Monat mehr .de Domains registriert. Der Höhepunkt war im März 2018 erreicht.

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Fake-Netzwerk-Löschungen auf Facebook: So viel ist es auch wieder nicht

Facebbo delete

“Inauthentic coordinated behavior” ist der Facebook-Sprech für Fake News und Fake Seiten, Fake Gruppen und Fake Profile. Man könnte diesen Terminus übersetzen mit “nicht authentisches koordiniertes Verhalten”. also Verhalten, das Akteure in sozialen Netzwerken an den Tag legen, indem sie Dinge posten, die für eine Interessensgruppe nützlich sind, wobei diese Gruppe aber nicht offen in Erscheinung tritt. 

Im Rahmen der “Fix-Facebook”-Initiative versucht das soziale Netzwerk offenbar nur, diesem Missbrauch entgegen zu treten. Entsprechende Unternehmensmeldungen des Zuckerberg-Netzwerks schaffen es in deutsche Normalmedien: 

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Kein Klout-Score mehr

Es ist vorbei mit dem Klout-Score. Die dahinter stehende Firma Lithium arbeitet nach Presseberichten an einem Nachfolgermodell.

Klout hatte es sich zur Aufgabe gemacht, den sozialen Einfluss von Usern in sozialen Netzwerken miteinander zu vergleichen und in Form einer Zahl von null bis um die 100 darzustellen. Theoretisch gab es keine Begrenzung nach oben.

Insbesondere die Anzahl der Follower oder Friends in Bezug auf die Anzahl derer, denen man selbst folgt sowie das Weiterteilverhalten (Retweets, Shres, Mentions…) nach Posts gingen in eine Verrechnung ein.  Werte von 81 oder 78 galten als Anzeichen für einen Influencer.

Zusätzlich hat der Klout-Service auch versucht, Bezüge zwischen Person und Themen herzustellen, also die Themenfelder zu identifizieren, in denen sich ein Klout-User auskannte.

Lithium, das Klout vor einigen Jahren für 200 Millionen US-Dollar übernommen hat, bietet Tools für das Social Media Marketing (SMM), für das Communitymanagement und für Supportprozesse an. Einen Stand-Alone-Service wie Klout betrachtet man nun als überflüssig, heißt es in einem Blogbeitrag bei Lithium:

the consumer Klout website and the data API no longer make sense as standalone services.

Der Zeitpunkt der Einstellung, 25.5.2018 fällt nicht ganz zufällig mit dem Datum zusammen, an dem die europäische Datenschutzgrundverordnung rechtskräftig wird. Allerdings habe man die Schließung von Klout unabhängig davo geplant und die DSGVO sei auch nicht der Grund für die Einstellung.