Google My Business: Promotion für .site

Eine Business-Website braucht man eigentlich nicht mehr? Diese These kann so nicht stimmen, wenn man sieht, wie stark das kostenlose Onepager-Angebot Google Business läuft.

Mittlerweile dürften über 400.000 .site-Domains vergeben sein. Wie Domain Incite schreibt, sind das nahezu so viele Subdomains unter business.site wie Registirerungen, die unter .site überhaupt:

403.000 .site-Domains sind im Google-Index. Da jede Google-Business-Site nur eine Einzelseite umfasst, kann man dies fast gleichsetzen mit der Gesamtzahl im Index.

451.514 .site Domains sind nach nTLDStats überhaupt registriert und haben einen Zoneneintrag. Immerhin eine schöne Promo für .site.

Die Registry für .site ist Radix. In Deutschland bekommt man eine .site Domain für um die drei Euro im Monat.

Webdesign Contest: 30.000 Dollar sind zu gewinnen

Webdesign-Wettbewerbe sind sehr, sehr selten geworden. Aber Radix schreibt einen neuen Contest aus: https://f3.space/

F3 steht für Form, Function, Flair. Das soll auch der Fokus des Wettbewerbs sein. Ansonsten gebe es keine Einschränkungen, heisst es auf der Website.

here are no topics, no guidelines and no limits

In der Jury sitzen Chad Borlase (Group Creative Director von SalientRazorfish), Laura Müller (UX Lead bei Metadesign) und  Hakarl Bee (Group Creative Director von RAPP).

Als Hauptpreis gibt es 10.000 und als zweiter Preis 5.000 Dollar zu gewinnen, zusätzlich noch Monatspreise (1.000 Dollar) sowie Wochenpreise (Wert steht noch nicht fest).

Der Contest läuft noch bis zum 31.März 2018.

Event: Brands and Domains Konferenz in Den Haag am 2.-3.10.2017

Die DOT BRAND CONFERENCE „Brands and Domains“ findet dieses Jahr in den Niederlanden statt.

Die offizielle Webiste ist: http://brandsand.domains/

Die Konferenz, die zum zweiten Mal stattfindet, ist auf sogenannte Dot-Brands fokussiert. SEO, Markenrechte und Best Practises werden diskutiert.

Spannend wird sicher die Diskussion sein, wie angesichts der gestiegenen Bedeutung von Social Media die Relevanz einer Domain heute einzuschätzen ist. Der Titel des Vortrags ist „Browsers, social media and domain names – An outlook on the new browsing mode – browsers, apps, mobile..“, allerdings ist der Vortragende noch nicht bekannt.

Cortana, Siri, Alexa und Co: Wie Sprachassistenten benutzt werden

Was sagen Meinungumfragen darüber aus, wie Sprachassistenten wie Google Now, Siri, Cortana und Amazon Echo/Alexa benutzt werden.

Internet World Business hat einige Slides mit Umfragergebnissen zusammengestellt.

http://www.internetworld.de/technik/deutschland-sprachassistenten-1247110.html?seite=0 

Darüber reden wir auch in Podcast-Episode 12: Menschen|Medien|Technologie

Personal Infomanagement Tools

Zwei Tools, mit denen sich ereignisabhängige Aktionen auslösen lassen sind If This Than That (https://ifttt.com) und Huggin.

Ersteres ist ein Onlinedienst, zweites ein Open-Source-Tool, das auf Linux installiert werden und über den Webserver, also den Browser, bedient werden kann.

Hier ist ein Demo- und Erklärvideo zu Huginn:
https://vimeo.com/61976251

Die Huginn-Github-Website befindet sich hier:
https://github.com/huginn/huginn

Die Installation ist nicht ganz frei von Tücken. Die Zeitschriften „entwickler“ und „Linux“ haben eine Buypack CD herausgebracht und eine virtuelle Maschine (VM) mit Debian zusammengestellt:
http://www.linux-magazin.de/Ausgaben/2017/09/Einfuehrung

Einen Bitnami-Stack (Docker-Container oder VM) gibt es leider noch nicht.
https://bitnami.com/stack/huginn

Huginn ist nicht leicht zu konfigurieren, bietet aber viel mehr als die reine Aggregation von RSS-Feeds.

Zum beispiel kann man auch Amazon Mechnical Turk, das ist so eine Art Auftragsmarktplatz anzapfen, Infos auslesen und Alerts für interessante Aufträge schicken.

IFTTT beinhaltet schon viele fertige Vorlagen für typische Aktionen wie: Poste jeden meiner neuen WordPress-Blogeintrag auf Facebook.

IoT hält auch Einzug: Man kann mit IFTTT zum Beispiel auch Philips Hue Lampen steuern.

Ein vergleichbares Angebot, Yahoo Pipes, mit dem man Informationsquellen abrufen und Inhalte weiterverarbeiten konnte, wurde 2015 eingestellt.

Wer sich nicht mit Google News beschränken will, kann Echobot ausprobieren (www.echobot.com). Dies ist allerdings nicht kostenlos und wendet sich eher an Journalisten, PR- und Marketingleute.

Dieser Dienst hatte in der Vergangenheit wie auch The Commentarist rechtliche Probleme mit deutschen Verlagen .

The Commentarist ist trotz eines Neustarts inzwischen versunken. Leider.

Inzwischen wurde ja das Leistungsschutzgesetz in Deutschland durchgedrückt, die Lex Google News. Versuche, Google Geld für Schlagzeilen abzuknöpfen, wie es in Spanien versucht wurde, scheiterten. In Spanien wurde Google News geschlossen.

Im Bereich der redaktionell zusammengestellten Artikelsammlungen ist piqd.de zu empfehlen.

Darüber reden wir auch in Podcast-Episode 12: Menschen|Medien|Technologie

Daily Stormer down – aber sollten einzelne Personen entscheiden, welche Sites aus dem Internet gekickt werden?

Keiner hostet den “Daily Stormer”:

String of Web Hosts Boot Neo-Nazi Website Daily Stormer

Die rechtsgerichtete, auch als ultrarechts bezeichnete Website fiel in Zusammenhang mit den Übergiffen und gewalttätigen Auseinandersetzungen in Charlottesville auf.

https://news.vice.com/story/vice-news-tonight-full-episode-charlottesville-race-and-terror

Der Herausgeber tauchte in der einen oder anderen Reportage (u.a. bei Vice) auf.

GoDaddy hatte der Website 24 Stunden Zeit gegeben, um einen neuen Patz für die Domain und den Inhalt zu suchen. Weder Google noch ein französischer Hoster wollte die Site als Kunden.

Dann hatte man kurzzeitig eine .ru-Domain registriert und versucht, das Content Delivery Netzwerk Cloudflare zu nutzen. Auch dieses Unternehmen stellte sich quer:
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Ich-kann-das-weil-ich-CEO-bin-Cloudflare-Chef-verstoesst-Neonazi-Seite-die-geht-offline-3804882.html

Dass einzelne Personen entscheiden, was online bleiben darf und was nicht, ist durchaus umstritten. Eigentlich ist der CEO von Cloudflare auch dagegen, einfach Sites aus dem Internet zu kicken, schreibt er im Blog.

Darüber reden wir auch in Podcast-Episode 12: Menschen|Medien|Technologie

DreamHost soll die Daten von Trump-Kritikern herausgeben

Das US-Justizministerium möchte, dass der Hosting-Provider DreamHost Millionen an Nutzerdaten herausgibt.

Angefragt sind die Daten von Trump-Kritikern, die die bei DreamHost untergebrachte Seite disruptj20.org besucht haben.

Mit Hilfe dieser Seite wurden Anti-Trump-Proteste anlässlich der Inauguration von Trump als neuer US-Präsident organisiert.

Die Electronic Frontier Foundation hat sich eingeschaltet und in einem Blogbeitrag geschrieben, dass dieses Ansinnen ohne plausible Begründung gegen den Vierten Zusatzartikel zur US-Verfassung verstoße (Schutz vor staatlichen Übergriffen).

The Webhost Industry Review berichtet:
https://www.thewhir.com/web-hosting-news/dreamhost-fights-to-limit-doj-request-for-website-visitor-information

Hier ist der Fall auch im Blog des Unternehmens dargestellt:
https://www.dreamhost.com/blog/dreamhost-goes-washington/

Darüber reden wir auch in Podcast-Episode 12: Menschen|Medien|Technologie

Google fotografiert wieder Straßen – aber nicht für Street View

Nach einem Bericht auf wired.de schickt Google auch in Deutschland wieder Kameraautos auf die Straße.

Es handelt sich wohl nur um Kontrollfahrten.
https://www.wired.de/collection/tech/google-street-view-autos-deutschland

Google hatte die Fahrten vor längerer Zeit schon ausgesetzt. Viele Beschwerden gingen ein, weil Leute nicht wollten, dass ihre Hausfassaden in Maps gezeigt werden. Diese mussten dann verpixelt werden.

Zudem wurde bekannt, dass Google im Zuge dieser Fahrten auch WLAN-Netze scannte und dabei auch Inhalte mitschnitt.

Darüber reden wir auch in Podcast-Episode 12: Menschen|Medien|Technologie

Disruptive: Killt Trump Amerikas Technologie-Industrie?

Es gab eine Zeit, in der eine Beschäftigung bei Google die Leute dafür qualifizierte, im Weißen Haus einen Job zu bekommen. Noch unter Obama war das so.

Doch die Zeiten haben sich geändert, nicht nur für Google.

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Ein großer Schritt für .tech

Man hat den Eindruck, niemand mag die neuen Top Level Domains so richtig: Viele Dotbrand-Domain-Anwärter treten vom Antrag zurück, User sind skeptisch gegenüber Domains mit neuen Endungen und Marketingleute vermuten, dass man Domains unter einer nTLD überhaupt nicht als Webadresse erkennt, wenn man diese irgendwo hin schreibt.

Einer der bekanntesten Marketing-Gurus in den USA setzt dennoch mit einem neuen Vorhaben gezielt auf eine neue Top Level Domain: Hollywood.tech.

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